Radsportwoche Hartberg 2017

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Sonnengott
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Radsportwoche Hartberg 2017

  • Di 15. Aug 2017, 13:31
  • Zitat
Viel Zeit blieb nach meiner Tour durch Frankreich nicht bis zum nächsten Wettbewerb, denn seit letztem Freitag läuft die 45. FIS-RSC-Hartbergerland Weltradsportwoche. Also genau eine Woche zwischen dem letzten Abschnitt in den Alpen und dem Prolog in Hartberg. Ob das eine gute Vorbereitung war? In den Trainingseinheiten dazwischen fühlten sich die Beine jedenfalls ganz gut an.

Wie in den Vorjahren bin ich wieder in der Klasse Hobby 1 (Jahrgänge 1978-1998) am Start.
Zuletzt geändert von Sonnengott am Di 15. Aug 2017, 14:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Sonnengott
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11.8.2017 - Prolog - 1,3km

  • Di 15. Aug 2017, 13:36
  • Zitat
Wie immer beginnt dieser Wettbewerb mit einem kurzen Prolog am Freitagabend in der Hartberger Altstadt. Vorher wurde wie immer neugierig auf die Starterlisten gewartet, um zu sehen, wer von den "alten Bekannten" dieses Jahr wieder am Start ist.

Der Prolog ist nur 1,3km lang und geht die ersten 800m leicht nach unten, steigt dann wieder an und führt auf den letzten 250 Metern über die Platten einer Fußgängerzone hinauf zum Hauptplatz in Hartberg. Dieses kurze Rennen war noch nie mein Liebling; insofern war ich mit meiner Zeit von 1:37 und Platz 9 (der gleiche wie in beiden vorherigen Jahren) recht zufrieden. Große Abstände waren noch nicht vorhanden, der Vorjahressieger Andrey zum Beispiel lag nur 3,5 Sekunden vor mir auf Platz 2.
Zuletzt geändert von Sonnengott am Di 15. Aug 2017, 14:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Sonnengott
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12.8.2017 - Bergsprint - 4,3km

  • Di 15. Aug 2017, 13:58
  • Zitat
Waren in den Vorjahren immer noch der Bergsprint und die Bergankunft eher gegen Ende der Woche, ging es diesmal gleich auf der ersten Etappe richtig zur Sache. Eine andere Änderung freute mich noch mehr: Nach zwei Jahren auf einer anderen Strecke (viel zu flach für einen Bergsprint [wut]) kehrte man diesmal zur "alten" Strecke zur Ringstraße zurück. 4,3km mit 230Hm, wobei die letzten 2km mit etwa 8% im Schnitt und längeren Abschnitten mit 10-12% am schwersten sind.

Die ersten Meter sind wir noch sehr kontrolliert losgefahren, bis am Ende der ersten "Welle" ein Fahrer attackierte. Einige andere gingen hinterher und von da an blieb das Tempo hoch. In den Schlussanstieg fährt man mit hohem Tempo hinein (dementsprechend noch mit der Kette auf dem großen Blatt), dann kommt eine 90° Rechtskurve. Als ich danach auf das kleine Blatt schalten wollte, fiel die Kette gleich einmal innen herunter. Zum Glück ging sie gleich wieder auf das Blatt hinauf, als ich dagegen schaltete. Auf die Art hatte ich nur ein paar Positionen verloren. Am ersten Steilstück ordnete ich mich vorne ein und versuchte, das Feld von vorne unter Druck zu setzen. Das funktionierte auch, denn nur drei Fahrer konnten mitgehen: Konstantyn, ein Bergfloh aus der Ukraine, Andrey, der Vorjahressieger aus Weißrussland, sowie Gerald, ein Bekannter von mir aus Graz. Konstantyn wechselte sich mit mir vorne ab, während auch Gerald nach einer Weile reißen lassen musste. Andrey hingegen saß - wie ich es vom letzten Jahr von ihm kannte - die ganze Zeit nur hinten drauf und schaute zu, was wir so machen. Offensichtlich verließ er sich wieder auf seine - zugegebenermaßen sehr starken - Zeitfahrqualitäten, die er am letzten Tag der Woche noch in die Waagschale werfen würde. Auf den letzten 200 Metern verlor er dennoch ein wenig den Anschluss, während Konstantyn 100 Meter vor dem Ziel an mir vorbei sprintete.

In der Tageswertung lag ich 1,8 Sekunden hinter Konstantyn und 1,9 Sekunden vor Andrey. Gerald verlor als Vierter etwa 20 Sekunden.
Gesamtwertung nach dem Bergsprint:
1. Konstantyn
2. Andrey +0:01,3
3. Ich +0:02,9
4. Gerald +0:20,8
Zuletzt geändert von Sonnengott am Di 15. Aug 2017, 14:42, insgesamt 1-mal geändert.
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HR Lutscher
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Re: Radsportwoche Hartberg 2017

  • Di 15. Aug 2017, 14:10
  • Zitat
Dieses Jahr machst du das.
Im Notfall bei dem Lutscher etwas nachhelfen [engelchen]
Im Rennen gibt es genaugenommen nur zwei Typen von Fahrern: Die Einen, die um's Überleben kämpfen und die Anderen, die daran Schuld sind. Es ist ratsam, zu den Anderen zu gehören! [metal]
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Sonnengott
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13.8.2017 - Straßenrennen mit Bergankunft in Pöllauberg - 57,2km

  • Di 15. Aug 2017, 14:16
  • Zitat
Nach dem Bergsprint kam am nächsten Tag gleich das nächste wichtige Rennen für die Gesamtwertung. An diesem Tag blies ein kräftiger Wind aus Nordwesten, die meiste Zeit hatten wir somit Gegenwind.

Dennoch gab es gleich auf den ersten Metern, nachdem das Auto der Rennleitung das Rennen freigegeben hatte, die ersten Attacken. Zwei Fahrer setzten sich leicht ab, zwei weitere leisteten ihnen kurz darauf Gesellschaft. Dies waren allesamt Fahrer, die wir am Berg nicht vorne erwarteten, somit ließ man sie zunächst ziehen. Nach einiger Zeit griff allerdings Kenneth Mercken an - bei ihm wollten alle am Hinterrad bleiben. Kenneth hatte die Klasse Hobby 1 vor zwei Jahren überlegen gewonnen und führte bei den Hobby 2 Fahrern (mit denen wir die Straßenrennen allesamt zusammen fahren) bereits souverän. Bald war alles wieder zusammen und jeder kleine Ausreißversuch wurde im Keim erstickt.

Die Runde führte über eine Schleife von 14km Länge, die wir noch ein zweites Mal zurück legen mussten, bevor wir in Richtung Schlussanstieg abbiegen durften. Gegen Ende der zweiten Runde setzte sich plötzlich ein Fahrer vorne leicht ab, mit Kenneth an seinem Hinterrad. Dieser zog umgehend vorbei und war binnen kürzester Zeit außer Reichweite. Ein einzelner Fahrer aus unserer Altersklasse fuhr dahinter, aber niemand hatte so richtig Lust nachzufahren. Auf dem flachen Stück nach Pöllau setzte sich dann ein Fahrer der Hobby 2 ab und schloss sich mit "unserem" Ausreißer zusammen. Bei kräftigem Gegenwind ließen wir sie ziehen, weil jeder die Kraft für den Schlussanstieg sparen wollte. Unten müssten sie 1 bis 1,5 Minuten Vorsprung gehabt haben, weil sie vollständig außer Sichtweite waren. Am Anstieg machten wieder Konstantyn und ich den Großteil der Tempoarbeit. Stück für Stück fielen Fahrer zurück und erst etwa 2km vor dem Ziel konnten wir die beiden Ausreißer wieder sehen (nicht aber Kenneth, der mit über 2 Minuten Vorsprung ins Ziel kam). Irgendwie konnten wir kurzzeitig auch mal Andrey nach vorne zwingen. Dort ließ er aber das Tempo so sehr sacken, dass ich umgehend attackieren musste, um wenigstens noch eine kleine Chance zu haben, die beiden dort vorne einzuholen. Die letzten 700 Meter sind dann komplett von unten einzusehen und nur 200 Meter vor dem Ziel flogen wir schließlich an den beiden vorbei. Wie am Vortag hatte Konstantyn den deutlich besseren Sprint am Berg, ich wurde Zweiter hauchdünn vor Andrey. Einer der Ausreißer rettete sich vor Gerald noch auf Rang 4.

Gesamtwertung nach Etappe 2:
1. Konstantyn
2. Andrey +0:05,4
3. Ich +0:07,0
4. Gerald +0:36,1
Zuletzt geändert von Sonnengott am Di 15. Aug 2017, 14:42, insgesamt 1-mal geändert.
Alte Schwedin
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Re: Radsportwoche Hartberg 2017

  • Di 15. Aug 2017, 14:20
  • Zitat
Ich drück dir ganz doll die Daumen.
8-fache Vätternrundan-Finisherin
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Sonnengott
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14.8.2017 - Straßenrennen Grafendorf - 57,5km

  • Di 15. Aug 2017, 14:27
  • Zitat
Das zweite Straßenrennen stand gestern auf dem Programm. Dabei die etwas heikle Zielankunft in Grafendorf: An der Marke für den letzten Kilometer geht es in eine kurze, aber steile Abfahrt, die in eine Rechtskurve über eine schmale Brücke mündet. Allein gefahren ist die Kurve auch bei Höchstbeschwindigkeit kein Problem, in einer Gruppe kann es da aber immer eng werden. Die Abfahrt geht 300 Meter vor dem Ziel unmittelbar in eine 10% Rampe über, die sich bis zur Ziellinie hinzieht.

Zweimal setzte sich während des Rennens ein Duo ab. Das erste wurde vorne quasi verhungern gelassen; sie kamen nie außer Sichtweite. Das zweite war bereits deutlich weiter weg, bis wir uns hinten endlich entschlossen, zusammen nachzuführen. Dann waren sie aber auch bald eingeholt. Wenig später griff Kenneth an einer kleinen Welle an und war wieder einmal auf und davon. Ärgerlich war, dass ich in dem Moment nur eine Position zu weit hinten war, um den Angriff mitgehen zu können. Danach passierte relativ wenig, wir kamen mit einem Dutzend Fahrer auf den letzten Kilometer. Im Sprint wurde ich Sechster, aber zeitgleich gewertet mit allen anderen Fahrern, die um die Gesamtwertung kämpfen. Am Abend bei der Siegerehrung (die Andrey wie schon an den ersten Tagen schwänzte) sagten wir uns, dass wir Andrey definitiv noch knacken müssen.

Gesamtwertung nach Etappe 3 auf den ersten vier Positionen unverändert.
Zuletzt geändert von Sonnengott am Di 15. Aug 2017, 14:42, insgesamt 1-mal geändert.
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HR Lutscher
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Re: Radsportwoche Hartberg 2017

  • Di 15. Aug 2017, 14:38
  • Zitat
Sieh doch nach vier Tagen recht gut aus

KHRAPOVYTSKYY Konstantyn 3:14:13,8
GOIKALOV Andrew 3:14:19,2
SPRÜSSEL Philipp 3:14:20,8

7 Sekunden [daumenrauf]

und heute 20 Km mit 160 Hm perfekt für einen Norddeutschen [fahrrad] [peace]
Zuletzt geändert von HR Lutscher am Di 15. Aug 2017, 14:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Sonnengott
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15.8.2017 - Kriterium in Hartberg - 18 Runden, 20,4km (zumindest theoretisch)

  • Di 15. Aug 2017, 14:41
  • Zitat
Am Feiertag (Maria Himmelfahrt) nun also das Kriterium. Hier wird auf der 1,13km langen Runde allerdings nicht um Punkte gesprintet, es zählt nur die gefahrene Zeit. Nachdem die vorher gestarteten Altersklassen mit ihren Rennen durch waren, durften wir noch zwei Runden zum Aufwärmen drehen, dann stellten sich alle zum Start auf. Plötzlich Verwirrung: Da fehlt doch einer? Tatsächlich war Andrey nirgends zu sehen. Man soll ja nicht schadenfroh sein, aber wenn man es jemandem gönnt, zu spät zum Start zu kommen, dann ihm. [sensenmann]

Vom Start weg wurde angegriffen, einige Fahrer meinten wohl, es gäbe nach den einzelnen Runden Wertungssprints. Gegen Mitte des Rennens hatte sich alles etwas beruhigt und ich ließ mich für ein paar Runden ans Ende der nur noch neun Fahrer starken Gruppe zurück fallen. Dann wieder Verwirrung: Die Tafel am Rand zeigte noch 5 Runden an - waren es letzte Runde nicht auch noch 5? Offensichtlich hatte der Zuständige sich verzählt, aber natürlich richtet man sich nach den Offiziellen und fährt dann eben 19 anstatt 18 Runden. Drei Runden vor Schluss reihte ich mich wieder vorne ein und zog auch zweimal auf der ansteigenden Zielgeraden das Tempo an. Auf der letzten Runde - ich war gerade in der Mitte der Gruppe, ließen die vorne Fahrenden nach einer Kurve plötzlich die Beine hängen. Das muss man natürlich nutzen: Ich nahm meinen Geschwindigkeitsüberschuss und beschleunigte an den anderen vorbei. Hinter mir war Christian Pichler (Vorjahreszweiter beim Kriterium) mitgegangen und zog noch vor der nächsten (und vorletzten) Kurve vorbei, die er in einer halsbrecherischen Schräglage nahm. Die letzte Kurve kann man mit voller Geschwindigkeit nehmen und dann sind es nur noch 200 Meter bis ins Ziel. Christian gewann mit etwa 2 Sekunden Vorsprung, dahinter wurde ich Zweiter vor Gerald.

Gesamtwertung folgt später, wenn die offiziellen Ergebnisse vorliegen. Konstantyn, Gerald und ich dürften unverändert liegen (wahrscheinlich zeitgleich gewertet), Andrey müsste weg vom Fenster sein. Es bleibt knapp...
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HR Lutscher
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Re: 15.8.2017 - Kriterium in Hartberg - 18 Runden, 20,4km (zumindest theoretisch)

  • Di 15. Aug 2017, 14:52
  • Zitat
Sonnengott hat geschrieben: Andrey müsste weg vom Fenster sein. Es bleibt knapp...


weg mit dem Lutscher
Morgen 72,5 Km 780 Hm da mchst du Ihn alle [winner]
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Sonnengott
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16.8.2017 - Straßenrennen Bad Waltersdorf - 72,5km

  • Mi 16. Aug 2017, 18:55
  • Zitat
Von gestern bin ich noch die Gesamtwertung schuldig. Da herrscht ein wenig Verwirrung, denn eigentlich sollten alle Fahrer von Platz 2 bis 7 in der gleichen Zeit sein, weil dort keine Lücken von <1 Sekunde zwischen den Fahrern waren. Auf der Ergebnisliste sind die Zeiten aber detailliert aufgelistet. Der Rennleiter selbst gab sich heute auf Nachfrage seltsam bedeckt, ob dies noch korrigiert wird. Andrey (a.k.a. "der Lutscher" [engelchen]) hat jedenfalls für die Gesamtwertung etwa achteinhalb Minuten verloren - womit er eigentlich noch gut bedient ist, weil er nur ein Drittel der Runden gefahren ist. "Offizielle" Gesamtwertung vor dem heutigen Rennen (die vermutlich "korrekten" Rückstände in Klammern):

1. Konstantyn
2. Ich +0:05,5 (+0:07,0)
3. Gerald + 0:35,0 (+0:36,1)

------------------------------------

Für heute stand bei der Klasse Hobby 2, die wieder mit uns gemeinsam startete, ein Name auf der Startliste, der ein schwieriges Rennen versprach: Helmut Pitzl. Wie erwartet legte er nach nur 3-4 Minuten Fahrzeit an der ersten Steigung gleich mal 600 Watt auf und sah sich dann nach einer Weile um, wer noch dran war. Viele waren es nicht mehr. Ich wäre froh gewesen, das Tempo nicht mitgehen zu müssen, aber Konstantyn hielt an der Steigung konsequent das Hinterrad von Kenneth Mercken, der wiederum an Helmut Pitzl hing. Also musste ich mitgehen, damit der Gesamtsieg noch in Reichweite bleiben konnte. Nachdem das etwa vier Minuten so ging, riss der Kontakt auf den letzten, nur noch leicht ansteigenden Metern des Anstiegs ab. Mit Christian Pichler, der die beiden vorherigen Etappen im Sprint gewonnen hatte, und Andrey (!) konnte ich durch gute Zusammenarbeit (!!!) aber nach drei Minuten wilder Hatz wieder aufschließen, so dass wir vorne zu sechst waren. Leider ist es mit einem Pitzl in einer solchen Spitzengruppe nie erholsam und nach ein paar weiteren kleinen Tempoverschärfungen griffen Pitzl und Mercken an der nächsten längeren Welle wieder an. Christian und ich mussten sofort reißen lassen, Konstantyn und Andrey konnten noch eine Weile mitgehen, aber nicht einmal eine Minute später waren auch sie am Ende und ließen sich von uns beiden wieder einholen. Noch mal Glück gehabt, denn wäre Konstantyn bei den beiden starken Hobby 2 Fahrern geblieben, wäre die Gesamtwertung schon entschieden.

Nun waren wir also zu viert und wechselten uns regelmäßig beim Tempomachen ab. Die erste Runde hatten wir noch einen Schnitt über 40, am Ende sollte er immerhin noch bei 38,5 liegen. Nach etwas über der Hälfte des Rennens war plötzlich die große Gruppe der weiteren Fahrer von hinten wieder an uns dran und wir ordneten uns dort ein, um uns ein wenig von der konstanten Anstrengung zu erholen. Auf der letzten Runde zerfiel die Gruppe immer mal wieder an den Anstiegen, die hinteren Gruppen haben uns danach aber meist wieder eingeholt. Auf dem letzten Kilometer ging es mit über 50 durch einen Kreisverkehr, in dem es dann für zwei Fahrer unmittelbar vor mir so eng wurde, dass einer der beiden sehr nach außen gedrängt wurde. Um eine Kollision zu vermeiden, musste ich abbremsen, wodurch der Schwung und die Chance auf eine Platzierung ganz vorne weg waren. Dennoch hat es zu Platz 7 gereicht, mit nur 0,2 Sekunden hinter Konstantyn (was "eigentlich" wieder zeitgleich heißen müsste...). Die Gesamtwertung:

1. Konstantyn
2. Ich +0:05,7 (+0:07,0)
3. Gerald + 0:35,1 (+0:36,1)
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HR Lutscher
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Re: Radsportwoche Hartberg 2017

  • Mi 16. Aug 2017, 19:31
  • Zitat
das du dir das immer so gut merken kannst [anbeten]

Sieht ja gut aus, scheint eine Entscheidung fällt beim Zeitfahren [haehae]
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Maren
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Re: Radsportwoche Hartberg 2017

  • Do 17. Aug 2017, 07:26
  • Zitat
Spannende Berichte! Danke! Gibt es irgendwo Fotos dazu?
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Sonnengott
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17.8.2017 - Rundstreckenrennen Greinbach - 27km

  • Do 17. Aug 2017, 18:25
  • Zitat
Heute war irgendwie ein Chaos-Tag. Aber erst einmal der Reihe nach.

Es stand ein letztes Straßenrennen auf dem Programm. Eine 4,5km langen Runde mit einigem Auf und Ab und ein paar schnellen Kurven sollte (laut Programm) acht Mal zurück gelegt werden. Bei den vor uns laufenden Rennen konnten wir bereits einige Probleme beobachten: Die Strecke war nicht komplett gesperrt (wegen der Anwohner wäre das auch nicht möglich gewesen), sondern lediglich als Einbahnstraße ausgeschildert. An Engstellen wie dem Start-Ziel-Bereich gab es immer wieder Probleme, wenn Fahrzeuge von der Strecke sollten. Der "Ausgang" war meist durch Radfahrer verengt, die auf ihren Start warteten, so dass die Autos kurzzeitig die Strecke blockierten. Zum Glück kamen zu der Zeit keine Rennteilnehmer, die behindert worden wären.

Am Start die nächsten Überraschungen, denn wir sollten nun doch nur sechs statt acht Runden fahren. Der Steckensprecher war schon beim Countdown zum Start, was aber nicht mit der Zeitnehmung abgesprochen war, die noch nicht bereit war. Auf die Art wurde unser Start ein sehr plötzliches "1-2-3-Los". Wiederum war im Rennen Kenneth Mercken sehr aktiv. Nach ein paar Tempoverschärfungen konnte er sich zu Beginn der dritten Runde absetzen, nur Konstantyn, unser Mann in gelb, konnte ihm folgen. Hinter ihnen formierte sich eine Verfolgergruppe, die einige Zeit auch sehr nahe dran war. Gegen Mitte der vierten Runde riss der Kontakt aber gänzlich ab. Zu sechst versuchten wir, den Schaden in Grenzen zu halten, wobei Gerald und ich (wie meistens) die Hauptarbeit leisteten. In der fünften Runde sprintete einer der anderen Fahrer davon, wir holten ihn aber zu Beginn der Schlussrunde wieder ein. Er hatte sich verzählt und gedacht, es wäre schon die letzte Runde. [grin]

Gut 2km vor dem Ziel begann eine leichte Abfahrt nach einer Rechtskurve. Ich bog als Zweiter dort ein. Der Führende nahm die Kurve nicht sehr schnell und griff dann auch noch nach seiner Flasche (ein seltsamer Zeitpunkt...). Ich beschleunigte raus, setzte mich auf das Oberrohr und versuchte mich abzusetzen. Ein wenig ging ein Loch auf, es waren aber nur 1-2 Sekunden. Dann folgte ein kurviger Bereich in weiterhin abfallendem Gelände und plötzlich wurde der Abstand größer, weil sich hinten niemand mehr fand, der nachführen wollte. Die letzten 500 Meter habe ich nur noch mit voller Kraft durchgedrückt und fuhr als Zweiter (bereits zum vierten Mal diese Woche [rolling_eyes]) über die Ziellinie. Der Abstand zu Konstantyn war mit 42 Sekunden letztlich nicht ganz so groß wie befürchtet. Gerald führte den Rest der Gruppe kurze Zeit später an. Eine echte Ausnahme, dass diejenigen, die am meisten gearbeitet haben, auch die ersten Plätze belegen.

Gesamtwertung:
1. Konstantyn
2. Ich +0:47,6 (+0:48,9)
3. Gerald +1:23,7 (+1:24,7)

Ob die Zeiten noch korrigiert werden (die Zeiten in Klammern müssten die eigentlichen Rückstände sein), steht in den Sternen.

Chaos, letzter Teil: Bei der Siegerehrung waren Gesamtlisten aufgehängt, auf welcher Andrey plötzlich ungefähr sechseinhalb Minuten weniger Rückstand hatte und für einige Fahrer beim Kampf um das Podium plötzlich wieder zur Gefahr wurde. Einer der betroffenen Teilnehmer (Sohn des ehemaligen Veranstalters) hat sofort bei der Zeitnehmung angerufen und dort die Auskunft erhalten, dass dies ein Fehler sein soll, der korrigiert wird. Glauben werde ich es erst, wenn ich es sehe.

Bei den Amateuren, bei welchen einige Bekannte mitfahren, gab es noch größere Probleme. Sie sollten 12 Runden fahren. Nach 11 gefahrenen Runden wurde ihnen aber zugerufen, dass noch zwei Runden zu fahren seien. Dementsprechend gab es bei der Durchfahrt nach der zwölften Runde große Verwirrung und alle sind noch eine weitere Runde gefahren. Gewertet wurde aber letztlich die Durchfahrt der zwölften Runde, was das Ergebnis total verfälscht. Zu allem Überfluss wurde eine größere Gruppe dort auch noch kurz vor dem Ziel aufgehalten, weil ein Auto die Strecke blockierte. [wut]

--------------------------------

@Fotos: Diesmal ist der Veranstalter sehr sparsam mit Fotos. Ein paar wenige findet man bei Facebook. Ich hoffe aber, dass sie irgendwann noch die offiziellen Fotos auf der Homepage verlinken.
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HR Lutscher
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Re: Radsportwoche Hartberg 2017

  • Do 17. Aug 2017, 20:03
  • Zitat
[knueppel]
Im Rennen gibt es genaugenommen nur zwei Typen von Fahrern: Die Einen, die um's Überleben kämpfen und die Anderen, die daran Schuld sind. Es ist ratsam, zu den Anderen zu gehören! [metal]
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18.8.2017 - Zeitfahren - 15,3km (oder doch nicht?)

  • Sa 19. Aug 2017, 07:25
  • Zitat
Vor dem abschließenden Zeitfahren betrug mein Rückstand also knapp 48 Sekunden. Konstantyn ist deutlich leichter und schmaler gebaut, weshalb man von ihm keine Spitzenzeit erwarten dürfte. Dennoch sah ich ihn aufgrund des Vorsprunges leicht im Vorteil.

Die Startzeiten wurden am Vortag veröffentlicht, ich sollte um 10:23 an der Reihe sein, Konstantyn siebeneinhalb Minuten später. Insofern hatten die Veranstalter nicht die Ankündigung eingehalten, dass die ersten 10 der Gesamtwertung in umgekehrter Reihenfolge starten sollten. Stattdessen ging es nach Startnummern.

Um 9 begann das Rennen mit den ersten Jugendklassen. Ich fuhr mich in der Zwischenzeit auf den umliegenden Straßen ein wenig warm. Um kurz vor 10 zurück im Startbereich teilten mir andere Fahrer bereits mit, dass das Rennen unterbrochen worden sei. Der Startbereich befand sich unmittelbar nach einer Abzweigung zweier Landstraßen. Durch die Verengung staute sich der Verkehr dermaßen auf, dass die Polizei das Rennen nach einer halben Stunde unterbrechen musste. Es dauerte einige Zeit, bis durchgesagt wurde, wie man weiter vorgehen würde: Der Start wurde abgebaut und an die Stelle verlegt, an welcher eigentlich die Wende stattfinden sollte. Der Zieleinlauf blieb unverändert. Dadurch verkürzte sich die Streckenlänge auf 7,5km, also weniger als die Hälfte! Für die Gesamtwertung bedeutete dies natürlich, dass meine Chancen, Konstantyn noch einzuholen, auf ein Minimum sanken.

Durch das Verlegen des Startes verging einige Zeit und die Startzeiten verschoben sich dadurch um zwei Stunden. Alles Warmfahren etc. war dadurch für die Katz gewesen. Zur Überbrückung der Zeit musste ich mir auch eine Kleinigkeit zu essen organisieren. Zumindest lief danach alles glatt, der Verkehr stellte keine sonderliche Behinderung mehr dar. Bei der Veröffentlichung der Ergebnisse durfte ich dann feststellen, dass ich auf der halbierten Strecke 30 Sekunden auf Konstantyn aufgeholt hatte. Bei voller Länge hätten 48 Sekunden also kein Problem sein sollen. Irgendwie dumm gelaufen. [sick]

So vergrößerte sich meine Pokalsammlung mit dem gestrigen Rennen (3. Platz) und der Gesamtwertung (2.) auf fünf 2. Plätze und je einen 3., 6. und 7. Platz.

Endstand Gesamtwertung:
1. Konstantyn
2. Ich +0:17,4
3. Gerald +0:57,3
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Re: Radsportwoche Hartberg 2017

  • Sa 19. Aug 2017, 09:10
  • Zitat
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das die Schluchtenkacker den Sieger ausgewürfelt haben..... [blbl]

Trotzdem Glückwünsche zum Erreichten!!!
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Maren
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Re: Radsportwoche Hartberg 2017

  • Mo 21. Aug 2017, 08:07
  • Zitat
Ach, Mensch, schade. Aber ein super Leistung! Auch von mir: großer Respekt! Und nochmal danke für die tolle Berichterstattung! [winner]
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Sonnengott
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Re: Radsportwoche Hartberg 2017

  • Di 22. Aug 2017, 15:52
  • Zitat
Passt schon, der Konstantyn ist auch saustark gefahren und hat es sich ebenso verdient. [daumenhoch]
Da sind die organisatorischen Pannen bei den letzten Etappen nur ein kleiner Beigeschmack.
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Sonnengott
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20.8.2017 - Radmarathon - 134km

  • Di 22. Aug 2017, 16:33
  • Zitat
Als "Nachwehe" der Radsportwoche fand am Sonntag noch der Radmarathon statt. Vor zwei Jahren bin ich da schon einmal in einem stark besetzten Feld Dritter geworden. Zumindest dachte ich damals, das Feld wäre stark besetzt. Denn diesmal waren drei Fahrer des Continental Teams WSA-Greenlife am Start - diese Fahrer (bzw. ihr Team) starten auch am Freitag beim Pro Ötztaler Rennen. [lil]
Dazu kamen noch drei Teilnehmer aus einer ungarischen Amateurmannschaft, die tatsächlich mit einem Begleitfahrzeug unterwegs waren (was laut Reglement "nicht erwünscht", aber leider auch nicht explizit verboten war). [schiri]

Das konnte ja was werden... Vom Start weg setzten sich die WSA-Fahrer an die Spitze des Feldes und wechselten sich für die nächsten ~80km vorne ab, ohne dass irgendwann mal jemand anderes in den ersten drei Positionen fuhr. [daumenhoch] Der Schnitt bis zum ersten echten Anstieg nach knapp 15km betrug fast 44km/h, was aber in der Gruppe ziemlich gut zu fahren war. Zumindest wenn da nicht die Chaoten gewesen wären, die sich auf Teufel komm raus vor dem Anstieg in Position bringen wollten, um dort dann im Wiegetritt meterweise auszuschwenken und einen fast vom Rad holen. [knueppel] Der Anstieg wurde verdammt schnell gefahren, auch wenn die WSAler sicher noch deutlich schneller gekonnt hätten. Oben war ich glücklich, noch dabei zu sein. Außerdem hatte sich die Gruppe auf 13 Leute reduziert, dabei auch noch meine beiden Bekannten Gerald und Wolfgang, mit denen ich in der Teamwertung unterwegs war. Mit dieser Entwicklung waren die WSAler anscheinend erst einmal zufrieden, denn die folgenden Anstiege wurden tatsächlich langsamer gefahren. Ab und zu taten sich auf und nach Abfahrten Lücken auf, weil die drei Ungarn offenbar keine Kurven fahren können. Das Schließen dieser Lücken hat bisweilen einiges an Kraft gekostet und die Gruppe schrumpfte nach 50km auch auf 11 Fahrer.

Nach 67km kamen wir wieder am Start-/Zielbereich vorbei und gingen auf die zweite Runde. Am ersten Anstieg konnte dann Wolfgang nicht mehr mitgehen und auch ich musste verdammt stark auf die Zähne beißen, um dran zu bleiben. Wolfgang sollte auf den 50km Alleinfahrt, die darauf folgten, noch fast 20 Minuten verlieren. [crazy2] Nach der kurzen Abfahrt machten die WSAler schließlich Ernst, indem sie einen von ihnen los schickten. Der wurde schnell wieder eingeholt, woraufhin der nächste sich auf den Weg machte. Dieser sollte bis ins Ziel vorne bleiben. Hinten machten die beiden anderen nun fast keine Arbeit mehr, wodurch auch wir anderen mal in den Wind mussten. Wenig später kam aber bereits der steilste Anstieg mit 14% und dort konnte ich die Hinterräder der anderen nicht mehr halten. Vor mir verlor auch einer der Ungarn den Kontakt. Oben hatte ich etwa 200 Meter Rückstand und konnte beobachten, wie der Ungar seine (deutlich kleinere) Lücke schnell schloss. Zum Glück konnte auch ich nach ~3:30 Minuten wilder Hatz wieder aufschließen. Die nächsten paar Kilometer hing ich nur am Ende der Gruppe und versuchte mich zu erholen. Auf einem welligen Stück ~30km vor dem Ziel begannen die Attacken. Schließlich fuhr noch ein WSAler davon, begleitet von einem anderen Fahrer. Auch der dritte WSAler setzte sich etwas später ab. Am letzten schwierigen Anstieg waren dann die Ungarn an der Reihe: Einer fuhr zum dritten WSAler nach vorne (der da noch nur minimalen Vorsprung hatte) und ein zweiter versuchte es ebenfalls. Im Laufe des Anstiegs konnten wir restlichen vier Fahrer ihn aber wieder einholen.

Auf der Ebene wollten die beiden Ungarn dann keinen Meter mehr führen. Da aber Gerald mit in der Gruppe war (uns konnte man nicht an den Trikots ansehen, dass wir hier im gleichen Team fuhren) und auch der letzte Begleiter Christian ein guter Bekannter war, war ich nicht gewillt, das Spiel der Ungarn mitzuspielen. Nach ein paar Minuten, die wir drei uns abgewechselt hatten, ging ich gerade aus der Führung. Die Ungarn ließen eine Lücke, in die ich mich ihrer Meinung einordnen solle. Das habe ich natürlich nicht gemacht und so Gerald und Christian zu einem Vorsprung verholfen. Irgendwann war den Ungarn das auch zu blöd und sie fuhren das Loch wieder zu - wobei sie natürlich (erfolglos) versuchten mich abzuhängen. Auf den letzten 10km hat dann jeden mindestens einmal attackiert. Am Ende waren im Sprint letztlich doch die beiden Ungarn stärker als wir, ich wurde Dritter aus der Gruppe (8. gesamt), knapp vor Christian. Für die AK-Wertung war das ganz wichtig, denn das war - wie sich später herausstellte - der Sprint um den letzten Platz auf dem Podium (oder "am Stockerl", wie man hier sagt [grin]) der Jahrgänge 1978-87. Auch in der Teamwertung waren wir dritte und bei der Siegerehrung in exzellenter Gesellschaft. [winner]
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HR Lutscher
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Re: Radsportwoche Hartberg 2017

  • Di 22. Aug 2017, 19:23
  • Zitat
[peace] [winner] [beifall2]

du schreibst das immer so schön plastisch das man denken könnte selbst dabei gewesen zu sein [cool] .
Leider wird einem dabei auch die eigene Unzulänglichkeit vor Augen geführt [crazy]
Im Rennen gibt es genaugenommen nur zwei Typen von Fahrern: Die Einen, die um's Überleben kämpfen und die Anderen, die daran Schuld sind. Es ist ratsam, zu den Anderen zu gehören! [metal]
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Maren
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Re: Radsportwoche Hartberg 2017

  • Mi 23. Aug 2017, 05:50
  • Zitat
HR Lutscher hat geschrieben:du schreibst das immer so schön plastisch das man denken könnte selbst dabei gewesen zu sein [cool] .

Jo, das stimmt.
Wenn Du auch mal einen Mannschaftswagen brauchst, sag' Bescheid. [wink] [grin]
Alte Schwedin
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Re: Radsportwoche Hartberg 2017

  • Mi 23. Aug 2017, 15:45
  • Zitat
Danke für den schönen Bericht.
8-fache Vätternrundan-Finisherin
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Cuppo
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Re: Radsportwoche Hartberg 2017

  • Mi 23. Aug 2017, 18:09
  • Zitat
unglaublich starke Leistung! Danke für die lebhaften Erzählungen!
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David
Blutiger Anfänger
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Re: Radsportwoche Hartberg 2017

  • Mi 6. Sep 2017, 08:04
  • Zitat
wirklich sehr interessant zu lesen :)

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